Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist darauf ausgerichtet, auf möglichst praktische Art menschliches Leiden zu lindern und die Handlungsfähigkeit zu erweitern.
Sie beinhaltet dabei die Veränderungen der sozialen Umgebung und der Interaktion.
Ziel ist eine Entwicklung von Fähigkeiten, die dem Klienten eine bessere Selbstregulation ermöglichen.

Die Verhaltenstherapie ist auf die Gegenwart und die Veränderung von Handlungsmustern in der Zukunft aus­gerichtet.

Die Ursachen für ein bestimmtes Verhalten, aber auch für Ängste oder Zwänge, die zumeist in der Ver­gangenheit liegen, werden zwar beleuchtet, stehen aber nicht im Mittelpunkt des therapeutischen Pro­zesses.

Im verhaltenstherapeutischen Modell wird problema­tisches Verhalten in erster Linie als Ergebnis von Lern­prozessen gesehen und kann durch das Erlernen neuer Verhaltensmuster verändert werden.

Verhaltenstherapie ist damit Coaching, welches auch auf ein zukünftiges Ziel gerichtet ist, ähnlich.

Sie ist eher für Klienten geeignet, die eine schnelle und praktische Veränderung wünschen, als für Klienten, die ein grosses Interesse an der Entstehungsgeschichte des als problematisch erlebten Verhaltens haben. Die Ursachen eines als störend wahrgenommen Verhaltens werden zwar aufgegriffen, allerdings eher theoretisch, als dass sie durchgearbeitet werden.

In meiner Arbeit kombiniere ich Ansätze der Ver­haltens­therapie mit anderen Richtungen.

 

Wir haben alle jederzeit und überall ein Zaubermittel zur Verfügung: unsere Vor­stellungs­kraft.
Mithilfe dieser Vorstellungs­kraft ist es möglich, uns innere Welten des Trostes, der Hilfe und der Stärke zu erschaffen, unabhängig von der Freund­lich­keit und Gewogenheit unserer Umgebung.

Luise Reddemann