Verluste und Krankheit

Warum trifft es gerade meine Lieben? Warum ich? Was habe ich getan? Womit habe ich das verdient?
Verluste und Krankheit gehören, wie der Tod, zum Leben. Sie haben nichts getan, Sie haben es nicht verdient,
Sie haben nichts unterlassen, was es hätte verhindern können.
Es ist geschehen.

Sie können es annehmen und trauern, was Ihnen schwer­fällt, oder Sie können sich quälen mit der Frage: warum ich - warum mir?

Falls Sie sich quälen, werden Sie unzählige Gründe für Ihre Mitschuld finden und Sie werden in der zufälligen Verkettung unglückseliger Umstände eine Logik ent­decken, die sich gegen Sie richtet.

Vielleicht, je nach den Umständen, werden Sie auch zu einem Racheengel - gegen sich selbst und gegen die Welt.

Wenn Sie hingegen das Schicksal in Demut annehmen, wird sich Ihnen Ihre Ohnmacht zeigen. Sie werden erkennen wie beschränkt Ihre Möglichkeiten von Planung und Kontrolle sind.

Sie werden beginnen mit Ihrem Schicksal zu hadern, mit Ihrem persönlichem Gott zu streiten, solange bis Sie zu­sammen­brechen. Bis Sie loslassen und sich dem un­ver­änderlichen Lauf der Dinge hingeben.

Dann können Sie beginnen zu trauern und sich zu verab­schieden: von den Bildern in Ihrem Herzen, von den Vor­stellungen Ihrer kleinen Welt oder gar von Ihrem Leben - von diesem einzigartigen Körper.

Coaching bei Verlust und Krankheit begleitet Sie auf diesem Pfad. Es ist die seelsorgerische Hand, die ich Ihnen reiche auf dem Weg Ihres Kampfes, hin zur Trauer, zum Abschied und zu einem eventuellen Neuanfang.

 

Sind deine Hände weg vom Abgrund, kommen dir die Überzeugungen ganz von allein;
lass auf den Tod die Auferstehung folgen, und keiner kann dich mehr täuschen.

Unbekannter Zenmeister (Das Zen-Koan - Daisetz Suzuki)